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Unterstützung von Betroffenen und Überlebenden rassistischer und rechtsextremer Anschläge

Die Antirassismusbeauftragte fördert das Projekt „Selbstbestimmt vernetzen, erinnern & bilden", das zwölf Initiativen von Angehörigen, Überlebenden und Betroffenen bei hrer Gedenk-, Bildungs- und Erinnerungsarbeit unterstützt.

Immer wieder werden Menschen in Deutschland aufgrund ihrer Hautfarbe, der ihnen zugeschriebenen Kultur oder Religion Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und von Anschlägen. Nur durch Aufklärung, Erinnerung und gemeinsames Handeln können wir sensibilisieren, dass sich solche Verbrechen nicht wiederholen.

Überlebende und Angehörige von Opfern setzen sich seit Jahrzehnten für Anerkennung, Erinnerung und Konsequenzen ein. Die Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus fördert Überlebende und Angehörige, die sich zu Initiativen zusammengeschlossen haben, damit ihre Stimmen gehört werden, ihre Arbeit sichtbar wird. 

“Die Erinnerung an die Opfer von Rassismus und Rechtsextremismus ist nicht nur ein Akt der Gedenkarbeit, sondern ein notwendiger Schritt hin zu einer Gesellschaft, in der solche Taten keinen Platz haben. Es ist unsere Verantwortung, für die Betroffenen einzutreten, ihre Stimmen zu stärken und gemeinsam eine Zukunft ohne Hass und Gewalt zu gestalten.”
 

Selbstbestimmt vernetzen, erinnern & bilden

Das Modellprojekt, das von der Amadeu-Antonio-Stiftung durchgeführt wird, stärkt zwölf bundesweite Initiativen, die sich selbst organisieren und vernetzen. Sie gestalten Erinnerungs-, Bildungs- und Aufklärungsarbeit eigenständig und bringen die Anliegen der Betroffenen in die politische Diskussion ein. Durch den Austausch wirken sie gemeinsam auf Veränderung in Politik, Gesellschaft und Bildung hin und machen die Auswirkungen von Rassismus und Rechtsextremismus sichtbar.